Nach den Erfahrungen aus der ersten Präsentation dieser Art im vergangenen Jahr und
entsprechenden Kundenbefragungen war das Konzept weiter entwickelt worden. So erwarteten kleinere
Gruppen und individueller gestaltete Workshops mit detaillierteren Informationen die Teilnehmer,
von denen rund die Hälfte bereits um zweiten Mal nach Neuss gekommen war.
Eingeleitet wurden die beiden Veranstaltungstage mit je einem kurzen Referat eines externen
Spezialisten. Am ersten Tag widmete sich der bekannte Pforzheimer Automotive Design-Professor Lutz
Fügener dem Thema Individualisierung. Dr. Klaus Rischka vom Fraunhofer-Institut für
Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) aus Bremen informierte am zweiten Tag
über „Haftlösungen aus der Natur“, zum Beispiel mithilfe von Klebstoff, der aus Miesmuscheln
gewonnen wird.
Danach hatte jeder Teilnehmer Gelegenheit, pro Veranstaltungstag je einen aus insgesamt fünf
angebotenen Workshops auszuwählen. Im Trainings- und Anwendungszentrum (TAZ) erfuhren die Besucher
unter der Überschrift „Klebebänder für Dichtungsanwendungen“ Details zum neu entwickelten
Roboterkopf für automatische die Applikation von Dichtungen auf der Karosserie direkt von der
Großrolle. Auch das von 3M entwickelte Verfahren der Automatischen Reinigung stieß bei den
Besuchern auf großes Interesse.
Über die neuesten Ergebnisse der Entwicklungsarbeiten für
Zweikomponenten-Konstruktionsklebstoffe konnten sich diejenigen Teilnehmer informieren, die sich
für den Workshop „Klebstoffe im Rohbau“ angemeldet hatten. Diskutiert wurden dabei unter anderem
deren Crash-Festigkeit und deren Eigenschaften in Bezug auf eine induktive Schnellhärtung.
Mitarbeiter der SCA Schucker GmbH & Co ergänzten die Präsentation mit Informationen über
Innovationen in der entsprechenden Dosiertechnologie.
Unter dem Stichwort „Klebstoffe“ standen Informationen über das gerade neu in den Markt
eingeführte Sortiment an RITE-LOKTM Klebstoffen im Mittelpunkt. Dazu gehören Anaerobe Klebstoffe,
Cyanacrylat- oder sogenannte Sekunden-Klebstoffe, UV-härtende Klebstoffe, Konstruktions-Klebstoffe
sowie Aktivatoren, Primer und Reiniger.
Im Workshop „Anbauteile“ lernten die Teilnehmer das vielfältige Angebot dauerhafter und wieder
lösbarer Verbindungssysteme von 3M für diesen Anwendungsbereich kennen. Im Workshop „Folien“
schließlich stand der Trend zur Individualisierung von Fahrzeugen im Vordergrund, der sich mithilfe
von Folien leicht realisieren lässt. Aufmerksamkeit weckte dabei vor allem ein aktuelles
Entwicklungsprojekt zur Nachahmung von Metalloberflächen durch Folien.
Eine Abendveranstaltung am Abend des ersten Tages, der Möglichkeiten zu Diskussion, Austausch
und Networking bot, rundete das Veranstaltungsprogramm ab, das die Teilnehmer auch dieses Mal
überzeugte. „Es ist interessant, über den Tellerrand der Bereich hinauszuschauen, in denen man
bereits konkret mit 3M zusammenarbeitet“, würdigte zum Beispiel Christian Hommen von VW das
Konzept.
3M ist eine Marke der 3M Company.