Hans Joachim Drees, seit 1. November neuer Verkaufs- und Marketingleiter für die
Geschäftsbereiche Automotive und Aerospace des Unternehmens in Deutschland, begrüßte die Gäste aus
der Automobilfertigung und aus Unternehmen der Zuliefer-Branche ebenso wie hochkarätige Referenten
aus Industrie und Wissenschaft. Nach je zwei Vorträgen pro Tag waren die Veranstaltungen vor allem
geprägt von praxisnahen Workshops und der Möglichkeit für die Teilnehmer, sich beim sogenannten
Networking-Kaffee zu persönlichen Gesprächen zu treffen.
„Thematische Orientierung für diese Veranstaltungen waren die Megatrends, die wir heute in der
Automobilindustrie vorfinden: Leichtbau, Prozessoptimierung und Individualisierung“, so Hans
Joachim Drees. Im Segment der Prozessoptimierung präsentierte das Unternehmen den Besuchern gleich
zwei neue, im Neusser Forschungszentrum entwickelte Automatisierungsmöglichkeiten für die
Automobilfertigung.
So können künftig mithilfe eines speziellen Roboterkopfes auch wiederlösbare Befestigungssysteme
automatisch appliziert werden. Innovative Auswuchtgewichte, die 3M in Form eines Klebebands von der
Rolle anbietet, lassen sich demnächst mithilfe einer Maschine auf das Gramm genau zuschneiden und
leicht applizierbar leicht in die Fertigungslinie integrieren.
„Wir haben unsere Kunden fasziniert“, zog der Verkaufs- und Marketingleiter nach vier Tagen ein
positives Fazit. Die Veranstaltung habe sich als Branchentreff etabliert. Positiv äußerten sich
auch die Referenten. Veranstaltungen wie „Faszination Kleben“ seien genau die Plattform, um sich zu
vernetzen, erklärte etwa Gunter Heneis von der EDAG GmbH & Co. KGaA, einem weltweit tätigen
Entwicklungspartner der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Er informierte anhand von
Praxisbeispielen über die Produktentwicklung, die durch die Fertigung getrieben wird.
Den hohen Informationsgehalt der Workshops und die Möglichkeit der Vernetzung mit Kollegen lobte
Andreas Schlagbauer von der Audi AG. Besonderes Interesse fanden bei ihm die Themen der
Prozessoptimierung, die in der Industrie bereits Anwendung finden: die Automatisierung von
Klebebandapplikationen und von Reinigungsprozessen. „Ich habe hier neue Kontakte geknüpft,
die in der Zukunft sehr wichtig sein werden“, zog auch Dr. Jörg Sassmannshausen von der Ford Werke
GmbH für sich ein positives Fazit. Er lobte im Informationsspektrum der Veranstaltung vor allem die
übergreifenden Themen wie etwa „Second Design“ oder „Die Zukunft des Leichtbaus“.
Eine Fortsetzung des Branchentreffs im November 2010 ist geplant.
3M ist eine Marke der 3M Company.