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Hohe Klebleistung bei der Kennzeichnung von Kunststoffen


Die neue 3M Farbfolie 92200 mit 3M High Performance Composite Bond SE 100

November 2008

Mit der Farbfolie 92200 bietet das Multi-Technologieunternehmen 3M ein neues Produkt mit hoher Klebkraft für die Kennzeichnung moderner Kunststoffe im Automobil, die sich mit herkömmlichen Materialien aufgrund ihrer Oberflächenstruktur und Zusammensetzung nur noch schwer bekleben lassen.

 


Mit der Farbfolie 92200 bietet das Multi-Technologieunternehmen 3M ein neues Produkt mit hoher Klebkraft für die Kennzeichnung moderner Kunststoffe im Automobil, die sich mit herkömmlichen Materialien aufgrund ihrer Oberflächenstruktur und Zusammensetzung nur noch schwer bekleben lassen. Foto: 3M

Der Anteil von Kunststoffen im Automobil steigt kontinuierlich an. Der neue Trend dabei: Damit die Kunststoffe nicht nach Plastik aussehen, erhalten sie mehr "Grip" in Form zum Teil stark strukturierter Oberflächen. Gleichzeitig bestehen die Kunststoffe beispielsweise nicht mehr zu 100 Prozent aus Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA), sondern aus Mischungen von PP bzw. PA mit Füllmaterialien wie Fasern oder Talkum, um sie thermisch und mechanisch belastbarer zu machen.

Daraus ergibt sich das Problem für herkömmliche Kennzeichnungssysteme: Ihre Klebkraft reicht nicht mehr aus für eine zuverlässige Haftung auf den Oberflächen derart veränderter Kunststoffe mit zugleich ausgeprägten Rautiefen.  Einen Weg aus der schwierigen Situation haben die Produktentwickler für industrielle Klebstoffe im Neusser Technologiezentrum von 3M in nur gut einjähriger Forschungsarbeit gefunden. Das Ergebnis ist die 3M Farbfolie 92200, deren herausragendes Charakteristikum ihr neuer Klebstoff ist: der 3M High Performance Composite Bond SE 100.

"Wenn die Rautiefen so ausgeprägt sind, dass der Klebstoff die Oberfläche nicht komplett benetzen kann, muss er auf der verbleibenden Fläche besonders gut haften, um in Kombination mit der Etiketten-Folie die Spezifikation des Automobilherstellers zu erfüllen", skizziert Frank Küster die grundlegende Idee hinter der neuen Entwicklung.

Er griff dabei auf ein synthetisches Elastomer zurück, das schon Mitte der neunziger Jahre von 3M in den USA entwickelt worden war, bisher aber nur in zwei Anwendungen kommerzialisiert wurde. "Es bildete die Basis für unsere neue Entwicklung", erklärt er. Entstanden ist so ein völlig neuer Klebstoff. Er verleiht Polyesterfolie 92200 bei zugleich sehr guter Verarbeitbarkeit in rotativen Druck- und Stanzverfahren eine hohe Klebkraft.


3M ist eine Marke der 3M Company.

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