Bereits seit 1970 werden in Kamen Schleifmittel konfektioniert durch die Verarbeitung von
Großrollen zu Schleifbändern und -scheiben. 1993 wurde die Produktion von Auto-Innenraumfiltern
aufgenommen.
Die seit Ende 2002 in Kamen installierten Anlagen für die Fertigung medizinischer Produkte
für die Wundversorgung und von Verbandmaterialien erforderten einen Investitionsaufwand von rund 80
Millionen Euro. Mit der Entscheidung für den deutschen Standort würdigte die Konzernleitung mit
Sitz in St. Paul, Minnesota/USA das Know-how, die Leistungsfähigkeit und die Flexibilität der
Mitarbeiter in Kamen im Hinblick auf eine neue, anspruchsvolle Hightech-Fertigung. Heute macht die
Herstellung dieser Produkte den größten Teil des Gesamtvolumens im Werk Kamen aus. Die Produktion
von Netzkomponenten schließlich wurde im Jahre 2005 vom Werk Hattingen ins Werk verlagert.
„Unser Standort ist technisch auf dem neuesten Stand“, so Gert Behling, Mitglied der 3M
Geschäftsleitung und Direktor Produktion und Ingenieurwesen. „Wir rechnen auch für die kommenden
Jahre mit Wachstum an diesem Standort, da wir Innovationen im medizinischen Bereich haben werden,
bei den Netzkomponenten von herkömmlicher Kupfertechnik auf modernste Glasfasertechnologie wechseln
und auch bei Schleifmitteln in unsere neuesten Generationen investieren werden.“
Lutz Konze, seit Mai 2011 Leiter des Kamener Werkes, ergänzt: „Wir verfügen über ein hoch
motiviertes Team, welches flexibel auf die Anforderungen unserer weltweiten Kunden reagiert und
damit nachhaltig für die Zukunft des Standortes sorgt.“
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