„Ob im Studium oder im Beruf: Wer in kurzer Zeit viel Neues lernen kann, ist klar im Vorteil und
entwickelt sein eigenes Potenzial schneller. Insofern liegt eine oft ungenutzte Chance darin, für
sich selbst zu entdecken, wie man am besten lernt und die individuell beste Technik gezielt und
häufiger anzuwenden.“ sagt Dr. Günther Böllert, verantwortlich für das europäische Talent
Management im Unternehmen 3M. Weil Menschen sich auch beim Gebrauch ihrer Sinnesorgane und in
der Verarbeitung von Lernstoff im Gehirn unterscheiden, ist die Antwort individuell. Umso
entscheidender ist es, Lerntypen zu identifizieren, um sich selbst nicht mit der falschen Lern- und
andere nicht mit der unpassenden Vermittlungstechnik zu plagen.
Geht es um die Aufnahme von Lernstoff über einen einzelnen „Kanal“, so gehören die meisten
Menschen zum visuellen Lerntyp und verwenden bevorzugt Bilder, Fotos und ihr räumliches
Verständnis. „Visuelles Lernen wird von beiderlei Geschlecht bevorzugt“, sagen Prof. Dr. Jutta
Arrenberg und Prof. Dr. Ing. Susann Kowalski, Autorinnen einer Studie über das Lernverhalten von
Studierenden und die Unterschiede im Lernen bei Frauen und Männern. Für Frauen hätten das visuelle
und das kommunikative Lernen einen höheren Stellenwert als für Männer – für Männer das motorische
Lernen.
Noch besser lernten die Meisten durch die Kombination unterschiedlicher Anreize: Der am
häufigsten vertretene Lerntyp ist der Studie zufolge der auditiv-visuelle, aber alle Kombinationen
mit dem visuellen Kanal schneiden bei den meisten gut ab. Insofern sollte bei der
Wissensvermittlung vorwiegend auf diesen Wert gelegt werden; was sowohl für die gute Strukturierung
von Tafelbildern, die ansprechende Gestaltung von Folien als auch für die Ausarbeitung von eigenen
Lernunterlagen mit Skizzen und Bildern spricht. Wer hingegen feststellt, gut über den auditiven
Kanal zu lernen, ist in Vorträgen und Vorlesungen besser als in der Bibliothek aufgehoben und kann
sein Lernprogramm durch Lern-CDs im Auto oder durch selbst auf den MP3-Player gesprochene Inhalte
ergänzen.
Während Lehrende gefragt sind, die unterschiedlichen Lerntypen gleichermaßen zu berücksichtigen
und den Stoff von vielen Stunden erlebbar zu machen, können sich Lernende bei der Wahl von Technik
und Hilfsmitteln ganz auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren.
Post-it Haftnotizen und Post-it Index Haftstreifen ermöglichen, den Lernstoff individuell zu
strukturieren – die Repositionierbarkeit der Organisationshelfer erlaubt, Informationssammlungen
immer wieder an den aktuellen Wissensstand anzupassen.
Über 3M
Als forschendes Multi-Technologieunternehmen produziert 3M Tausende von innovativen Produkten
für ganz unterschiedliche Märkte. Besondere Stärke ist die vielfältige und oft kombinierte Nutzung
von mehr als 40 eigenen Technologie-Plattformen, aus denen sich immer wieder neue
Anwendungslösungen für die Kunden ergeben. Bei rund 23 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr
beschäftigt 3M weltweit etwa 75.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 60 Ländern.
Weitere Informationen:
www.3M.com/de.
3M und Post-it sind Marken der 3M Company.