Mind Maps: Strukturiertes Wissen
So genannte „Mind Maps“ sind in vielen Situationen eine große Hilfe, denn beim
Mitschreiben entsteht ein thematisch sortierter „Wissensbaum“. Dazu schreibt man das zentrale Thema
in die Mitte des Blattes, und zeichnet von dort aus Linien nach außen. An diese Hauptäste werden
Oberbegriffe geschrieben, die das Thema weiter unterteilen. So lässt sich ein Vortrag
beispielsweise in Problemstellung, Fakten, Praxisbeispiele und Fazit gliedern – oder ein Meeting in
die zu diskutierenden Themen wie Geschäftszahlen, Personalplanung oder das neue
Marketingkonzept.
Dieser Wissensbaum ist mit weiteren Haupt- und Nebenästen nahezu endlos erweiterbar und
unterteilbar. Noch flexibler bleibt man, wenn man die einzelnen Notizen und Schlüsselwörter nicht
unter den jeweiligen Oberbegriff auf das Blatt schreibt, sondern auf kleine Post-it Notes. So
geht man nicht nur Platzproblemen aus dem Weg: Benutzt man Haftnotizen in unterschiedlichen Farben,
ist nachher auf einen Blick zwischen Fakten und offenen Fragen zu trennen. Weil sich Post-it
Haftnotizen leicht ablösen und wieder repositionieren lassen, ist eine Umstrukturierung jederzeit
möglich.
Wer so vorgeht, profitiert nicht nur von der übersichtlichen Darstellung: Durch diese Art der
Strukturierung hat man einen Teil der Informationen schon gelernt, wenn man den Stift aus der Hand
legt. Gilt es, die niedergeschriebenen Fakten später auswendig zu lernen, deckt man die Nebenäste
ab, und nutzt die notierten Oberbegriffe und Schlüsselwörter, um das eigene Wissen zu prüfen – oder
von jemand anderem prüfen zu lassen. Auch kann man offene Fragen direkt via Post-it Haftnotizen in
die Mind Map platzieren, um die Antworten anschließend zu recherchieren.
Diese Technik eignet sich auch für weitere Aufgabenstellungen, wie Ideenfindung, Projektplanung
oder die Vorbereitung von Referaten. Zur Organisation und Strukturierung von Informationen sind
auch Post-it Index Haftstreifen nützlich, die sich ebenfalls beschriften lassen. Während Lehrende
gefragt sind, die unterschiedlichen Lerntypen gleichermaßen zu berücksichtigen und den Stoff von
vielen Stunden erlebbar zu machen, können sich Lernende bei der Wahl von Technik und Hilfsmitteln
ganz auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren.
Post-it Haftnotizen und Post-it Index Haftstreifen ermöglichen, den Lernstoff individuell zu
strukturieren – die Repositionierbarkeit der Organisationshelfer erlaubt, Informationssammlungen
immer wieder an den aktuellen Wissensstand anzupassen.
Weitere Informationen, Tipps und Anregungen gibt es unter
http://www.post-it-aktion.de sowie bei der 3M
Deutschland GmbH, Carl-Schurz-Straße 1, 41453 Neuss, Telefon 02131 14 0,
www.3m.com/de.
Anhang
Die Geschichte des Originals
Die Geschichte der Haftnotizen, bekannt unter dem Namen Post-it, begann im Jahre 1974. Der 3M
Chemiker und Forscher Art Fry ärgerte sich als Mitglied des Kirchenchors darüber, dass seine
Lesezeichen immer wieder aus den Notenbüchern fielen. 1974 hatte der Amerikaner die rettende Idee:
Sein Kollege, der Wissenschaftler Dr. Spencer Silver, hatte gerade einen sehr schwach haftenden
Kleber erfunden, der leicht und spurlos wieder abzulösen war. Art Fry bestrich damit seine
Notizzettel - die erste Post-it Haftnotiz war geboren! Qualität, die haften bleibt: Heute umfasst
das Sortiment mehr als 400 Produktvarianten - von der klassischen gelben Haftnotiz über die
beliebten Post-it Index Haftstreifen zum Markieren und Strukturieren von Unterlagen bis hin zu den
praktischen Post-it Meeting Notes und Charts für große Ideen und clever organisierte Meetings.
Nicht zu vergessen die Post-it Super Sticky Haftnotizen mit besonders starker und langer Haftkraft.
Das Produktuniversum des amerikanischen Multi-Technologieunternehmens 3M, das Niederlassungen
in über 60 Ländern unterhält und rund 75.000 Mitarbeiter beschäftigt, umfasst mehrere Zehntausende
verschiedene Produkte. Zu den bekanntesten Marken zählen neben Post-it® vor allem Scotch®,
Scotch-Brite™, Scotchgard™ und Thinsulate™.
3M ist eine Marke der 3M Company