„Gesehenes“ und „nachvollziehbar Verbundenes“ behalten die Meisten besser, als „Gehörtes“. Wenn
es sich beim Vokabeln lernen nicht nur um ein Schriftbild, sondern um die Verknüpfung eines
geschriebenen Wortes mit einem Gegenstand handelt, prägt sich beides zusammen um so stärker ein. So
funktioniert's: Einfach auf den Gegenständen in Küche, Bad und Arbeitszimmer Post-it Haftnotizen
mit der englischen oder französischen Bezeichnung aufbringen – einfache Vokabeln lernt man so schon
„automatisch“ mit. Steht auf der Haftnotiz am PC nicht nur „l'ordinateur“, sondern zum Beispiel
auch eine kleine übersetzte Nachricht wie „Nicht vergessen: Einladung zum Geburtstag versenden!“,
macht das Entschlüsseln der Botschaften noch mehr Spaß. Anregungen für einfache Sätze finden sich
beispielsweise auch in Reiseführern. Wer Haftnotizen auf unterschiedlichen Materialien aufbringen
will, nutzt Post-it Super Sticky Haftnotizen, denn diese haften auf nahezu jedem Untergrund und
lassen sich rückstandsfrei wieder ablösen.
Für Fortgeschrittene kommen weitere Methoden ins Spiel: „Der Trick besteht darin, mentale
Fähigkeiten wie zum Beispiel Transformation, Assoziation und Fantasie zu nutzen und immer weiter zu
trainieren“, sagt Dr. Gunther Karsten. Hierbei werden abstrakte oder wenig anschauliche
Begriffe in leichter zu merkende „Lernhappen“ umgewandelt, es werden Verbindungen zwischen
unterschiedlichen Informationen hergestellt und die eigene Fantasie wird eingesetzt, um die
Informationen noch leichter abzuspeichern. Eine Studie an der amerikanischen Stanford Universität
habe gezeigt, dass man mit der Schlüsselwortmethode beinahe doppelt so schnell lernen kann, als
ohne besondere Methode.
So funktioniert's: Für den zu lernenden Begriff wird ein deutsches Wort gesucht, das ähnlich
klingt oder aussieht. Aus diesem Schlüsselwort und der Bedeutung des zu lernenden Begriffs wird ein
mentales Bild erstellt. Will man sich etwa das französische Wort „torche“ („Fackel“) merken, stellt
man sich beispielsweise einen Storch vor, der eine Fackel im Schnabel trägt – man schafft also mit
grenzenloser Fantasie ein einprägsames Bild, das lange im Gedächtnis bleibt. Auch Artikel lassen
sich mit dieser Methode leichter lernen. Will man sich zum Beispiel merken, dass die Sonne im
Französischen „le soleil“ oder das Auto „la voiture“ heißt, ist auch diese Aufgabe mit passenden
Schlüsselwörtern einfach lösbar: Man sucht sich drei starke Bilder aus, die man mit dem jeweiligen
Artikel verbindet, also zum Beispiel „Der Wind“, „Die Flamme“ und „Das Wasser“. Diese setzt man nun
mit dem zu lernenden Begriff zusammen – so kann sich man nun den Sonnenwind vorstellen, oder ein
Auto, welches in Flammen aufgeht.
Immer wieder wird es passieren, dass man sich an ein Wort partout nicht mehr erinnern kann,
obwohl man es eigentlich schon gelernt hat. Dr. Karsten sagt hierzu: „Wenn einem etwas auf der
Zunge liegt, was kein Essen ist, hilft es, gedanklich an den Ort zurück zu gehen, an dem man die
Information das erste Mal aufgenommen hat. Da Information immer im Kontext abgespeichert wird,
hilft man dem Gehirn, sich zu erinnern.“ So zum Beispiel auch an den Computer mit der Post-it
Haftnotiz...
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für ganz unterschiedliche Märkte. Besondere Stärke ist die vielfältige und oft kombinierte Nutzung
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