Kooperation zwischen Asklepios und 3M Health Information Systems: „Asklepios Transparente
Leistungsgruppen“ (ATLG)
Bei der Kooperation von Asklepios und 3M ergänzen sich praktische Erfahrung und Kompetenz auf
dem Gebiet der Entwicklung medizinischer Softwarelösungen. „Asklepios Transparente Leistungsgruppen“
setzen neue Maßstäbe bei Leistungsplanung und Controlling. Die sogenannten ATLGs stellen das
Leistungsspektrum - im Gegensatz zum eher ökonomisch orientierten G-DRG System - unter
medizinischen Gesichtspunkten dar. So besteht erstmals die Möglichkeit, umfassende Analysen aus
medizinischer Sicht zu klassifizieren. Leistungscontrolling, Benchmarking sowie die mehrjährige
Leistungsdarstellung werden dadurch aktiv unterstützt.
3M Kennzahlen-Portal mit Business Objects
Das 3M Kennzahlen-Portal mit Business Objects ist das Ergebnis einer Kooperation von 3M
Health Information Systems mit SAP. Durch die Kombination der 3M Expertise auf dem Gebiet der DRGs
und Qualitätsindikatoren mit dem technischen Know-how von SAP konnte eine Software entwickelt
werden, die Krankenhausträgern eine optimale Grundlage für ihre operativen und strategischen
Entscheidungen liefert. Mit dem 3M Kennzahlen-Portal können alle Mitarbeiter in verschiedenen
Einrichtungen durch die zentrale Versorgung mit relevanten Informationen unterstützt werden. Neben
dem standardisierten Reporting besteht die Möglichkeit individueller Datenanalysen auf der Basis
verschiedener Business-Objects-Werkzeuge.
Neues Modul für 3M KODIP: 3M Pflege-Komplex-Maßnahmen-Scoring System (PKMS)
Der Plege-Komplex-Maßnahmen-Score wurde mit der OPS-Version 2010 veröffentlicht und ist seit
dem 1.1.2010 kodierbar, aber noch nicht erlösrelevant. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die
Abbildung der hochaufwendigen Pflege in der Dokumentation dazu führen wird, dass diese zu einem
späteren Zeitpunkt in die DRG-Bewertungen einfließen und somit erlösrelevant wird. Um mögliche
zukünftige Erlösverluste zu vermeiden, wurde das PKMS-Modul entwickelt. Mit dem PKMS-Modul kann die
Pflege von hochaufwendigen Patienten im Krankenhaus auf Normalstationen abgebildet werden. Im Modul
ist die vollständige PKMS-Systematik hinterlegt. Der Anwender wählt lediglich intuitiv und schnell
die erbrachten Maßnahmen der vier Leistungsbereiche (Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung,
Bewegen/Lagern/Mobilisation/ Sicherheit) sowie des Bereichs Interaktion/Kommunikation aus. Bei
Erreichen einer vorgegebenen Punktzahl werden diese automatisch in den entsprechenden OPS-Kode
überführt und in das Kodierprogramm 3M KODIP oder 3M KODIP II übernommen.
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