Einen einführenden theoretischen Diskurs zum Thema "Wie funktionieren Energieversorgungsnetze?"
leitete Armin Koch-Binzer. Hierbei ging es um die Frage, wie der Strom eigentlich vom Generator bis
zur Steckdose gelangt, sowie das Grundverständnis über die dafür erforderlichen technischen
Komponenten. In diesem Zusammenhang erklärte A. Koch-Binzer auch Funktion und Nutzen der von 3M für
diesen Markt entwickelten Produkte wie zum Beispiel Muffen und Kaltschrumpfschläuche.
In dem im 3M Customer Technical Center untergebrachten Hochspannungslabor, wo diese getestet
werden, gab Mark Gravermann den Schülern anschließend einen beeindruckenden Einblick in die Praxis.
Er führte unter anderem eine Impulsspannungsanlage vor, mit der Blitze mit einer Spannung von bis
zu 400.000 Volt simuliert werden können.
In einer weiteren Präsentation zeigte Bernd Schubert, wie man mit rechnergestützter
Simulation nach der Finite Elemente Methode Entwicklungszeiten verkürzen kann. Zeitaufwändige
Vorversuche können entfallen, da die Funktion des Produktes am Rechner simuliert und optimiert
werden kann. Das Multi-Technologieunternehmen 3M setzt diese Methode sowohl für die Berechnung von
elektrischen Feldern als auch für Spannungen in Materialien ein.
Interessant war auch ein Ausblick in die Zukunft der Energieversorgung: So erfuhren die
Abiturienten, dass es auf diesem Gebiet große Herausforderungen gibt, die dem technisch
orientierten Nachwuchs vielfältige Tätigkeitsfelder bieten.
Ziel der seit acht Jahren bestehenden 3M Bildungsinitiative "Unternehmen Schule" ist es,
Schüler im Bereich der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu fördern. Neben dem
Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss kooperiert das Unternehmen mit fünf weiteren Partnerschulen an den
Standorten der 3M Deutschland GmbH sowie der Schwestergesellschaften Dyneon GmbH & Co. KG und
3M ESPE AG. Bei vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten geben 3M Experten ihr Wissen an die
Jugendlichen weiter.
3M ist eine Marke der 3M Company.